Geeignet und preisgünstig ist ein Kompostbehälter aus Holz, der in jedem Baumarkt erhältlich ist. Er wird einfach zusammengesteckt und an einem halbschattigen, windgeschützten Ort (unter Bäumen, hinter einer Hecke) direkt auf den Boden gestellt. Als unterste Lage bringt man eine etwa 20 cm dicke Schicht zerkleinerter Holzreste oder anderes grobes Material aus, damit der Kompost ausreichend mit Luft versorgt wird. Nun kann das zu kompostierende Material aufgebracht werden. Wichtig ist, dass möglichst viele verschieden beschaffene Materialien (frisch und holzig, grob und fein, trocken und feucht) gut vermischt aufgebracht werden. Über frische Küchenabfälle sollte man eine dünne Schicht Erde streuen, damit keine Ratten angelockt werden. Rasenschnitt erst antrocknen lassen bevor er aufgebracht wird. Im Sommer gegebenenfalls den Komposthaufen abdecken, damit er nicht austrocknet Ist der Kompost fertig aufgeschichtet, sollte er mindesten 2x im Jahr umgesetzt bzw. durchmischt werden. Dient der Kompost reinen Anschauungszwecken, wird er bis zu 75 cm hoch aufgesetzt und bleibt etwa ein Jahr liegen, bis die Zersetzung zu Komposterde weitgehend abgeschlossen ist.
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