Der Regenwurm im Glas

Zur genaueren Beobachtung über einen längeren Zeitraum eignet sich besonders der Regenwurm. Werden einige Würmer in ein mit verschiedenen Bodenschichten gefülltes Einmachglas gesatzt, kann sehr gut beobachtet werden, wie sie die Schichten vermischen und was in Kompost und Boden vorgeht.

Für den Boden ist der Regenwurm besonders wichtig, da er von den anderen Tieren sowie Bakterien vorbereiteten "Abfall" so verarbeitet, dass die Pflanzen durch seinen nährstoffreichen Kot mit den nötigen Mineralstoffen beliefert werden.

Je mehr Würmer in das Glas gesetzt werden, desto schneller ist eine Veränderung zu beobachten. Achten Sie dabei darauf, dass Sonnenlicht für Regenwürmer lebensgefährlich ist. Das Glas wird deshalb außer beim Beobachten immer mit einem Tuch abgedeckt. Die Erde ist zudem immer feucht zu halten, und die Regenwürmer müssen gefüttert werden (Kompost, geriebene Äpfel, Gartenabfälle).

 

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