Bodenleben

In einer Hand voll guten Humusbodens leben mehr Organismen als Menschen auf der Erde. Ohne dieses Leben könnte der Stoffkreislauf nicht funktionieren, wäre kein Pflanzenwachstum möglich, würde sich der Abfall türmen.

Der bekannteste Bodenbewohner ist wohl der Regenwurm. Für den Boden ist er besonders wichtig, da er den von anderen Tieren sowie Bakterien und Pilzen vorbereiteten "Abfall" so verarbeitet, dass die Pflanzen durch seinen nährstoffreichen Kot mit den notwendigen Mineralstoffen beliefert. Durch seine "Wanderungsaktivität" durchwühlt und lockert er den Boden auch in tieferen Bodenschichten.



   Der Regenwurm im Glas

Somit ist der Wurm das wichtigste "Gerät zur Bodenbearbeitung". Ideal für den gesunden Gartenboden sind 200 Würmer pro m². Abgesehen vom Wurm lässt sich bereits nach wenigen Wochen auf dem Komposthaufen ein vielfältiges Leben beobachten.

 

mit Hilfe einer Lupe können die Tiere genau beobachtet (laufen, zusammenrollen, bewegungslos) und beschrieben werden

Das Bodenleben wird gefördert durch günstige Luft- und Wasserverhältnisse, optimale Bodentemperatur (wenig über 20 °C), Bodenbeschattung durch Pflanzenbewuchs und eine ausgeglichene organische und mineralische Düngung.

 

Wie leben Bodentiere?

 

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