Anwendung in der Landwirtschaft

Die Anwendung von Kompost in der Landwirtschaft erhöht die Ertragsicherheit. Regelmäßige Kompostgaben verringern die Empfindlichkeit der Kulturpflanzen und Böden gegenüber Witterungseinflüssen.

Für den Landwirt ist der Boden das wichtigste Produktionsmittel. Durch den Einsatz des Kompostes zur Verbesserung und Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit wird der Ertragswert des Bodens gesteigert oder erhalten.

Ob in einem landwirtschaftlichen Betrieb Kompost als Dünger eingesetzt wird, hängt von der Betriebsart, den Anbaubedingungen und der Fruchtfolgegestaltung sowie vor allem von der individuellen Kosten-Nutzen-Abwägung ab.

Kompost als organischer Dünger ist auch in den viehlos wirtschaftenden Betrieben des ökologischen Landbaus eine lohneswerte Alternative. So hat z.B. der Bioland-Verband RAL-gütegesicherte Komposte in seinen zugelassenen Betriebsmittelkatalog integriert.

 

Wichtige Bedingungen für die Kompostanwendung in der Landwirtschaft sind:

  • Die genaue Bedarfsbestimmung (Nährstoff- und Humusbilanz des Bodens).
  • Der richtige Zeitpunkt der Ausbringung. Dieser sollte sich sinnvoll in die Betriebsabläufe und Fruchtfolgen einfügen.
  • Die ausreichende Verfügbarkeit und gute Streufähigkeit des Materials.
  • Die bodenschonende Ausbringung mit geeigneten Streufahrzeugen.