Anwendung im Garten

Im eigenen Garten lohnt sich das Kompostieren der organischen Abfälle. Dadurch entsteht ein für den Eigenbedarf kostengünstiger und hochwertiger Dünger. Gleichzeitig leistet man einen wichtigen Beitrag zur Schließung des natürlichen Stoffkreislaufs und gibt dem Boden zurück, was ihm durch die Ernte entzogen wurde.

Wer selber keinen Kompost herstellt, kann trotzdem gutes Material beziehen: Kompostprodukte mit RAL-Gütezeichen sind bei Handelsketten und Verbrauchermärkten oder auch direkt am Kompostwerk erhältlich. Verschiedene Komposthersteller bieten für Profi- oder Hobbygärtner eine Reihe von Spezialprodukten an, die Kompost in unterschiedlichen Anteilen enthalten.

Hier einige Beispiele:

  • Blumenerde (klassische Blumenerde auf Kompostbasis
  • Pflanzerde (spezielles Substrat für Neupflanzungen im Garten)
  • Kübelerde (für Kübelpflanzen geeignet)
  • Rasenhumus (sehr fein gesiebter Kompost zur Ausbringung auf Rasenflächen geeignet)

 

Die Anwendung von Kompost im Garten sollte im Winter oder im Frühjahr erfolgen. Wie viel Kompost der Garten braucht, hängt davon ab

  • wie viele Nährstoffe bereits im Boden sind,
  • wie hoch der Nährstoffbedarf der Pflanzen ist und
  • was zusätzlich noch an Düngemitteln angewandt wird.

 

Um nicht zuviel zu düngen, sollte jeder Gärtner wissen, wie viele Nährstoffe sein Boden enthält. Die dafür notwendigen Bodenanalysen bieten z.B. die Landwirtschaftlichen Untersuchungsanstalten (LUFA) an.

Weiter Informationen und Tipps zur Anwendung von Kompost im Garten finden Sie in der Rubrik Anwendung ? Hobbybereich  oder bei den Boden-Tipps unter www.der-boden-lebt.nrw.de