Rinde
Die Entrindung von Bäumen findet häufig nicht mehr im Wald, sondern im Sägewerk statt. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um Nadelhölzer, wobei Fichte ca. 50 % ausmacht. Nahezu 80% der Rinde wird als zerkleinerter und unbehandelter Rindenmulch im Garten- und Landschaftsbau vermarktet.
Für die Anwendung zur Bodenverbesserung und zur Substratherstellung ist eine spezielle Aufbereitung erforderlich, um Kulturschäden zu verhindern. Zur Herstellung von Rindenhumus wird die Rinde kontrolliert fermentiert, wobei hohe Temperaturen entstehen. Pflanzenschädliche Stoffe wie Gerbsäure, Phenole und Harze werden um- bzw. abgebaut.
Rindenhumus hat als Substratkomponente an Bedeutung gewonnen.

