Bodenverbesserung

Da Kompost aus Pflanzen entstanden ist, enthält er auch zwangsläufig alle Nährstoffe, die sie fürs Wachstum brauchen. Dies sind die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P), Kalium (K) und Magnesium (Mg) sowie alle Spurennährstoffe. Für stark zehrende Gemüsekulturen wie Kartoffeln, Kohl, Tomaten muss Stickstoff zugedüngt werden. Schwach- bis Mittelstarkzehrer z.B. Möhren, Bohnen und Zwiebeln werden durch Kompost ausreichend versorgt.

 

Kompost speichert Pflanzennährstoffe
Humus bindet die Pflanzennährstoffe an sich, so dass sie nicht über das Regenwasser ins Grundwasser ausgewaschen werden können. Die Pflanzen können jedoch diese Nährstoffe lösen und aufnehmen.

Kompost speichert das 2-3-fache seines eigenen Gewichtes an pfanzenverfügbarem Wasser. Durch den Humus im Boden werden die Pflanzen auch in Zeiten ohne Niederschläge länger versorgt.

 
Kompost lockert den Boden und sorgt für eine gute Durchlüftung. Pflanzenwurzeln können leicht eindringen. Niederschlagswasser sickert in den Boden und läuft nicht über die Oberfläche ab.

Da Kompost Nahrungsgrundlage für Bodenlebewesen ist, können sich diese reichlich vermehren und für einen gesunden und fruchtbaren Boden sorgen.

 

 

  

Kompost fördert die Pflanzengesundheit. Im humusreichen Boden fühlen sich Pilze und Bakterien wohl , die sich gegenüber Krankheitserregern durchsetzen.

Höhere Bodentemperatur
In gut humusversorgten Böden setzt das reiche Bodenleben Energie frei und hebt die Bodentemperatur an. Dies wirkt sich positiv auf Pflanze und Tier aus. Hinzu kommt, dass sich dunkelfarbiger, humusreicher Boden rascher erwärmt.

Hebt und erhält den neutralen pH-Wert des Bodens
Kompost aus Haus- und Gartenabfällen hat einen neutralen pH-Wert. Somit schützt er den Boden vor Versauerung durch Düngung und Niederschläge ("saurer Regen"). In sauren Böden (niedriger pH-Wert) werden Nährstoffe nicht gebunden, gelangen mit dem Regenwasser ins Grundwasser und die oberste Bodenschicht wird nährstoffarm. Die meisten Pflanzen -abgesehen von Moorbeetpflanzen- benötigen einen schwach sauren bis neutralen pH-Wert.