Grabneuanlage
Die nach Begräbnissen anfallenden Rohböden versorgen Pflanzen nicht ausreichend. Durch die Einmischung von Kompost entsteht fruchtbarer Boden:
- Pflanzen werden mit allen Haupt- und Spurennährstoffen versorgt
- Der Boden wird locker und ist leichter zu bearbeiten
- Ein rascher Anwuchs wird gefördert, da der Boden leicht von den Pflanzen durchwurzelt wird.
- Die Wasserhaltefähigkeit wird erhöht. Somit sind die Pflanzen auch in Heiß- und Trockenphasen gut versorgt.
RAL-Kompost erbringt die Qualität, die anwendungstechnisch und rechtlich zu fordern ist. Bei der Herstellung von Humusboden ist zu beachten, dass durch den Bodenanteil keine Unkrautsamen eingebracht werden. RAL-Komposte haben hier strenge Anforderungen einzuhalten. Manche Komposthersteller bieten gebrauchsfertige Humuserde oder "Grabauffüllerde" an.
Friedhofsgärtnerei
In vielen Friedhofsatzungen wird aus ökologischen Gründen bereits der Einsatz von Torf zur Grabpflege untersagt. Hergestellt aus nachwachsenden organischen Rohstoffen (z.B. Garten- und Friedhofsabfälle) ist Qualitätskompost eine Alternative. Die Eigenschaften von Kompost machen ihn zudem für die Anlage von Gräbern interessant.
Grabpflege
Für das Mulchen von Grabstätten, die nicht oder noch nicht vollständig mit Pflanzen bedeckt sind, wird feiner Kompost eingesetzt:
- Die Grabanlage sieht gepflegt aus
- Die Mulchschicht schützt den Boden vor Austrocknung
- Der Aufwuchs von Flugsamen wird verhindert
- Der Pflegeaufwand verringert sich.

