Hinweise zum Humusbilanzierer

Der Humusbilanzierer ist aufgrund seiner neuen Programmierung in Javascript in dieser Version auch "offline" lauffähig. Sie können das Programm einfach aus dem Internet auf Ihre Festplatte herunterladen. Hierzu wählen Sie unter dem Menüeinterag "Favoriten" im Microsoft-Internet-Explorer den Einterag "zu Favoriten hinzufügen" und aktivieren gleichzeitig das Kontrollkästchen "offline verfügbar machen". Ich kann Ihnen nur empfehlen, den Humusbilanzierer downzuloaden und Kollegen und Freunden in die Hand zu drücken, die nicht über einen Internetanschluss verfügen. Dem Einen oder Anderen kann man sicherlich mit einer einfachen Möglichkeit der Humusbilanzierung eine Freude machen, zumal dieser Themenkomplex in den letzten Jahren etwas aus dem Blickfeld geraten ist.
Das Programm wurde für den Microsoft-Internet-Explorers ab Version 5.0 (MSIE) entwickelt. Dieser Browser ist im Softwarepaket aller Windows-Betriebssysteme ab Windows 95 enthalten und wird bei den meisten Installationen ohnehin automatisch mitinstalliert. Die Flexibilität des MSIE bei der Darstellung von Bildschirmeffekten und bei umfangreichen Berechnungen ist deutlich besser als bei den meisten anderen Browswern, v.a. als beim Netscape Navigator.
Für das einwandfreie Funktionieren des Programms ist es wichtig, dass Sie die Verwendung von sog. Cookies zulassen. Sie können aber in den meisten Fällen aber starten, ohne Veränderungen am MSIE vorzunehmen, weil die Standardeinstellung der Sicherheitsstufe (mittel) die Verwendung von Cookies automatisch zulässt.
Sollte dies nicht der Fall sein, gelangen Sie zu dieser Einstellung , indem Sie im Menü des MSIE unter "Extras -> Internetoptionen -> Sicherheit -> Stufe anpassen" das Auswahlfeld aktivieren, auf dem steht: "Verwendung von Cookies zulassen". Cookies (Küchleinn) sind winzige Datenpakete, die lediglich dazu dienen, Informationen von einer Webseite auf eine andere Webseite zu übertragen. Da Webseiten leider keinen "Gedächtnisspeicher" besitzen, müssen Informationen, die von einer Seite erzeugt werden, kurzfistig auf der Festplatte zwischengespeichert werden, um auf einer anderen Seite wieder verfügbar zu ein. Dies geschieht in Form von Cookies. Cookies stellen also kein Sicherheitsrisiko dar.
 
Dateneingabe:
Auf dem Formular für den konventionell wirtschaftenden Betrieb können Sie Angaben zu Ihrer bestehenden oder geplanten Fruchtfolge für bis zu 3 Fruchtfolgejahre, für den ökologisch wirtschaftenden Betrieb für bis zu 6 Fruchtfolgejahre eingeben.
Hierbei ist es nicht erforderlich, alle Fruchtfolge­jahre auszufüllen. Sie können durchaus auch einzelne Fruchtarten oder organische Dünger auf ihre Humuswirkung in nur einem Jahr testen.
Vorschläge für die Trockensubstanz der organischen Dünger erhalten Sie, wenn Sie nach Eingabe der Düngerform und der Düngermenge auf das entsprechende Textfeld (% TS) klicken. Diese Vorschläge können Sie, wenn Sie eigene Messdaten haben, selbstverständlich überschreiben.
 
Bewertung des oberirdischen Aufwuchses
Hauptfrüchte
Das Stroh ist bei Getreide, Raps und Körnerleguminosen nicht in der Bilanzierung enthalten. Deshalb wird der Strohertrag bei diesen Kulturarten dann, wenn er nicht geerntet wird, gesondert in die Felder „organische Düngung 1“ oder „organische Düngung 2“ unter der Ru­brik „Stroh“ eingegeben. Im Auswahlfeld „Hauptfrucht“ wird hierauf bei den entsprechenden Fruchtarten mit dem Zusatz „Stroh = org. Düngung“ hingewiesen.
Bei allen übrigen Kulturarten ist die Humusersatzleistung der Koppelprodukte bereits in den jeweiligen Bilanzierungskoeffizienten mit berücksichtigt.
 
Zwischenfrüchte

Der Aufwuchs der Zwischenfrüchte wird generell so behandelt, als würde er abgeerntet. Verbleibt der Aufwuchs auf dem Feld, wird auch er gesondert in die Felder „organische Düngung 1“ oder „organische Düngung 2“ unter der Rubrik „Gründüngung“ eingegeben. Im Auswahlfeld „Zwischenfrucht“ wird hierauf mit dem Zusatz „Aufwuchs = org. Düngung“ hingewiesen.
Viel Erfolg bei der Humusbilanzierung und jede Menge positive Humusbilanzen wünscht Ihnen Ihr
Udo Thome .